ideenreich KUNST-HAND-WERKstatt * A.H. – Studio Goethe 3

- Außergewöhnliche Ideen für außergewöhnliche Menschen
- Individuelles Kunsthandwerk: Von traditionell über ausgefallen bis schräg
- DIE Adresse, wenn Sie ein besonderes Geschenk suchen

Sonntag, 11. August 2013

Friedensgebet



Mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens
 

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens.
Wo Hass herrscht, lass mich Liebe entfachen.
Wo Beleidigung herrscht, lass mich Vergebung entfachen.
Wo Zerstrittenheit herrscht, lass mich Einigkeit entfachen.
Wo Irrtum herrscht, lass mich Wahrheit entfachen.
Wo Zweifel herrscht, lass mich Glauben entfachen.
Wo Verzweiflung herrscht, lass mich Hoffnung entfachen.
Wo Finsternis herrscht, lass mich Dein Licht entfachen.
Wo Kummer herrscht, lass mich Freude entfachen.
 

O Herr, lass mich trachten:
nicht nur, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste,
nicht nur, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe,
nicht nur, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe,
denn wer gibt, der empfängt,
wer sich selbst vergisst, der findet,
wer verzeiht, dem wird verziehen,
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.


[Übersetzung des Friedensgebetes aus dem Französischen von Olaf Schmidt-Wischhöfer, 2010]


Auch wenn seit 1927 oft Franz von Assisi als Autor des Gebetes genannt wird, gibt es keine historischen Quellen für diese Zuschreibung.
Der älteste Beleg des Friedensgebetes stammt aus Frankreich und datiert aus dem Dezember des Jahres 1912 (der Herausgeber der Zeitschrift „La Clochette“, Esther Bouquerel, der es in der Ausgabe Nr. 12 auf Seite 285 abdrucken ließ, gab keinen Autor an).


Faites de moi un instrument de votre paix 

 
Seigneur, faites de moi un instrument de votre paix.
Là où il y a de la haine, que je mette l'amour.
Là où il y a l'offense, que je mette le pardon.
Là où il y a la discorde, que je mette l'union.
Là où il y a l'erreur, que je mette la vérité.
Là où il y a le doute, que je mette la foi.
Là où il y a le désespoir, que je mette l'espérance.
Là où il y a les ténèbres, que je mette votre lumière.
Là où il y a la tristesse, que je mette la joie.

Ô Maître, que je ne cherche
pas tant à être consolé qu'à consoler,
à être compris qu'à comprendre,
à être aimé qu'à aimer,
car c'est en donnant qu'on reçoit,
c'est en s'oubliant qu'on trouve,
c'est en pardonnant qu'on est pardonné,
c'est en mourant qu'on ressuscite à l'éternelle vie.



Die folgende Variante des Gebetes, das auf Englisch „Prayer of Saint Francis“ genannt wird, stammt von Mutter Theresa, die damit im Jahr 1985 die Vereinten Nationen angesprochen hat:
 

Make us worthy Lord to serve our fellow men throughout the world,
who live and die in poverty and hunger.
Give them through our hands, this day, their daily bread
and by our understanding love give peace and joy.
 

Lord, make me a channel of thy peace.
That where there is hatred I may bring love,
That where there is wrong, I may bring the spirit of forgiveness,
That where there is discord, I may bring harmony,
That where there is error I may bring truth,
That where there is doubt I may bring faith,
That where there is despair I may bring hope,
That where there are shadows I may bring light,
That where there is sadness I may bring joy.

Lord, grant that I may seek rather to comfort than to be comforted,
To understand than to be understood,
To love than to be loved.
For it is by forgetting self that one finds.
It is by forgiving that one is forgiven,
it is by dying that one awakens to eternal life.

Amen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen